14.07.2015

Das Gespräch, das ich gestern Abend hier mit hineingestellt habe, ist sicher nicht so besonders wichtig. Aber – und das ist der Grund für diese Veröffentlichung – es zeigt einmal mehr, wie kreuz und quer miteinander vernetzt alle bisherigen Informationen sind. Es war sicher keine sehr große Seele, aber es ist möglich, auch von einer kleinen gerufen zu werden. Diese Seele hat sicher bis zum Schluss nicht 100%ig durchschaut, was am 21. Dezember 2012 wirklich geschah. Aber sie hat es auf ihre Weise beschrieben und bestätigt den Vorgang an sich. Außerdem bestätigt sie direkt die Entstehung des Buches „Neue Gespräche mit Seelen…“. Weiterhin bestätigt sie, dass seitdem auch Seelen von Menschen, die einen sehr schnellen Tod gestorben sind (ich vermute, dass es ein typischer „Weihnachtsselbstmord“ war), sich relativ frei bewegen und auch entscheiden können, ins LICHT zu gehen und sich aufzulösen.

Solche relativ kleinen, oft extrem unterschiedlichen „Begegnungen“ waren es, die mir in den letzten Jahren immer mehr Sicherheit in der Erkenntnis großer Zusammenhänge gegeben haben

13.07.2015 – Ich spüre, dass mich jemand ruft

Ich bin der Mann, der sich nicht unbedingt nennen lassen will.

Mein lieber Hor,

ich werde bald gehen. Ins LICHT.

In meinem letzten Leben ging es mir nicht gut. Ich hatte mein Leben selbst unglaublich schlecht gestaltet. Was an diesem Leben gut war, war nur Zufall. Der letzte Teil wurde bestimmt durch Gefängnis und liederliches Alter. Ich bin Menschendreck gewesen, mehr nicht.

Aber jetzt kommt’s:

Ich starb zuletzt am 23. Dezember 2012. Und ich konnte scheinbar gar nicht sterben. Nichts war da, was mir das Sterben erleichtert hätte. Ich wusste natürlich nicht, was Tod ist. Niemand wusste das jemals. Und so war ich als Seele (wie ich jetzt weiß), allein; völlig allein. Und ich irrte umher und niemand wusste, was geschehen war.

Und so kroch ich in mich hinein und wartete einfach.

Und dann kam irgendein Ruf nach Seelen, die reden wollten. Ich wusste nicht, was das sein könnte und meldete mich nicht. Aber ich nahm wahr, dass irgendwie Bewegung in die Seelen kam. Und so beobachtete ich nur.

Was ich sah, kam mir wie ein Märchen vor. Zunächst sah ich das ja alles aus der Seelenperspektive. Irgendwelche Seelen, die ich nicht so genau kannte, redeten mit irgendjemandem. Das konnte nicht sein. Ich beschloss, nicht zuzuhören.

Aber das wurde mehr und mehr und wurde zu einem richtigen Redestrom in Richtung eines Menschen. Da wurde ich neugierig. Und so beobachte ich dich nun seit einem halben Jahr.

Ich könnte weinen vor Glück, dass es so etwas gibt. Hätte ich in meinem Leben nur die leiseste Chance gehabt, dir wirklich nahe zu sein, mein Menschenleben wäre gut geworden, das weiß ich.

Und so – ich werde wirklich feierlich – kann ich nur alle Menschen bitten, deine Worte zu hören, denn sie sind niemals selbstsüchtig oder ungenau oder sonst etwas, sondern wahr. Das habe ich nun lange genug beobachtet.

Ich gehe jetzt ins LICHT. Sehr traurig. Aber in der Hoffnung, dass andere Menschen ein besseres Leben haben. . . .